Casino 30 Euro Bonus ohne Einzahlung 2026: Wer wirklich zahlt – und wer nur die Lizenz dafür hätte
Ein 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung klingt nach dem saubersten Einstieg, den ein Online-Casino anbieten kann. Kein Risiko, kein Cent vom eigenen Konto, trotzdem Spielgeld auf dem Zähler. Genau deshalb ist dieses Format so selten. Wer 30 Euro verschenkt, muss sie vorher verdienen.
Diese Analyse zeigt, warum ein solcher Bonus in Deutschland fast nur bei GGL-lizenzierten Anbietern überhaupt denkbar ist, wie die Rechnung hinter dem Angebot aussieht und an welchen Stellen die versprochenen 30 Euro zu 3 Euro Spielwert zusammenschmelzen. Zahlen stammen aus dem GlüStV 2021, den LUGAS-Vorgaben und den veröffentlichten RTP-Werten der genannten Slots.
Was ein 30-Euro-No-Deposit-Bonus technisch ist
Ein Bonus ohne Einzahlung ist ein Guthaben, das der Betreiber aus seiner Marketingkasse finanziert. Es entsteht keine Gegenleistung durch den Spieler. Genau das unterscheidet ihn vom Einzahlungsbonus, bei dem 100 Prozent auf eine echte Einzahlung gelegt werden. Der Betreiber kalkuliert ihn als Akquisekosten, nicht als Spielangebot.
Die 30 Euro sind dabei nie frei verfügbar. Es gibt drei Schichten, die den Wert bestimmen: die Bonusart, die Umsatzbedingung und das Auszahlungslimit. Erst wenn alle drei bekannt sind, lässt sich der reale Gegenwert berechnen. Fehlt eine Angabe, ist die Zahl 30 reine Dekoration.
Welche Bonusarten tragen die Bezeichnung „30 Euro ohne Einzahlung“?
In der Praxis existieren vier Varianten. Reines Bonusguthaben, Freispiele mit einem rechnerischen Gegenwert von 30 Euro, ein Kombipaket aus beidem und sogenannte Cash-Rückvergütungen, die erst nach einer Einzahlung als Bonus freigeschaltet werden. Die letzten beiden sind streng genommen keine echten No-Deposit-Angebote.
Bei Freispielen rechnet der Betreiber mit einem Nominalwert pro Spin. Wer 30 Freispiele zu je 1 Euro erhält, hat formal 30 Euro in der Hand. Real ist der Erwartungswert deutlich niedriger, weil jeder Spin nur einen Bruchteil seines Einsatzes zurückgibt. Das ist keine Kritik, sondern die Grundlage jeder Kalkulation.
Warum „30 Euro“ fast immer mit einer Umsatzbedingung verknüpft ist
Ohne Umsatzbedingung wäre der Bonus ein direkter Geldtransfer. Das kann kein Anbieter dauerhaft tragen. Deshalb liegt die typische Umsatzanforderung bei Bonusguthaben zwischen 30x und 45x, bei Freispielgewinnen häufig zwischen 20x und 40x. Bei 30 Euro und 35x Umsatz müssen 1.050 Euro an Einsätzen generiert werden.
Hinzu kommt ein Auszahlungsdeckel. Üblich sind 50 bis 100 Euro maximal auszahlbarer Gewinn aus einem No-Deposit-Bonus. Wer also mit 30 Euro Bonus 400 Euro gewinnt, bekommt im günstigsten Fall 100 Euro ausgezahlt. Der Rest verfällt. Auch das ist Mathematik, nicht Meinung.
Die deutsche Sonderlage: Warum 30 Euro hier kaum vorkommen
Deutschland hat mit dem GlüStV 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021, einen der strengsten Rahmen in Europa geschaffen. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder in Halle (Saale) überwacht seit 2023 den gesamten legalen Markt. Jede Werbemaßnahme eines lizenzierten Anbieters fällt unter diese Aufsicht.
Das trifft Boni härter als Spiele. Ein Bonus ohne Einzahlung ist Werbung mit Geldwert. Er muss in den Werberichtlinien abbildbar sein, darf nicht zur Überschreitung des Einzahlungslimits verleiten und darf keine Spielanreize setzen, die den Schutzgedanken unterlaufen. Ein 30-Euro-Geschenk in dieser Umgebung ist eine regulatorische Gratwanderung.
Wie LUGAS und das 1.000-Euro-Limit das Bonusdesign verändern
LUGAS ist das bundesweite Limit- und Sperrsystem. Es verbindet alle lizenzierten Anbieter und setzt ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat. Eine Erhöhung ist regulatorisch bis 30.000 Euro möglich, erfordert aber einen Bonitätsnachweis und dauert mindestens sieben Tage.
Für Bonusangebote bedeutet das: Der Anbieter weiß, dass der Spieler nicht beliebig nachschieben kann. Ein No-Deposit-Bonus ist damit auch ein Instrument, um Vertrauen aufzubauen, bevor überhaupt Geld fließt. Die 30 Euro sind hier ein Köder, der in die regulierte Welt ziehen soll, nicht aus ihr heraus.
Einsatzlimit, Spin-Pause und was sie für Bonusguthaben bedeuten
Slots in Deutschland haben ein Einsatzlimit von 1 Euro pro Spin. Zwischen zwei Spins liegt eine Pause von fünf Sekunden, Autoplay ist verboten. Live-Casino, Tischspiele, progressive Jackpots und Bonus-Buy-Funktionen sind für GGL-lizenzierte Anbieter nicht zulässig.
Wer also 1.050 Euro Umsatz aus einem 30-Euro-Bonus erzeugen muss, braucht dafür mindestens 1.050 Spins. Bei einer Fünf-Sekunden-Pause sind das rein rechnerisch rund 87 Minuten reine Spielzeit, ohne Ladezeiten. Der Bonus ist also auch eine Zeitinvestition, nicht nur eine Umsatzaufgabe.
Marktüberblick: Wer einen 30-Euro-No-Deposit-Bonus anbietet – und wer nicht
Eine unbequeme Wahrheit vorweg: Ein echter 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung ist auf dem deutschen Markt selten. Häufiger findet man 10 Euro, 15 Euro oder 50 Freispiele. Die 30er-Marke taucht meist als Freispielpaket auf, nicht als Barguthaben. Wer das Gegenteil verspricht, sollte die Bedingungen sehr genau lesen.
Im regulierten Segment haben sich einige Namen etabliert, die regelmäßig Willkommensaktionen fahren. Die folgende Übersicht nennt typische Rahmen, keine konkreten Offerten. Aktionen ändern sich; vor Registrierung immer im Kundenkonto prüfen.
| Anbieter | Status | Typischer Bonusrahmen | Umsatz |
|---|---|---|---|
| Merkur Slots | GGL-lizenziert | Freispiele zum Start | 30x–40x |
| Wunderino | GGL-lizenziert | Kombipaket Einzahlung + Freispiele | 35x–45x |
| JackpotPiraten | GGL-lizenziert | Freispiele, seltener Guthaben | 30x–40x |
| LöwenPlay | GGL-lizenziert | Willkommensbonus mit Einzahlung | 35x |
| CrazyBuzzer | GGL-lizenziert | Freispielpaket | 30x–40x |
| BingBong | GGL-lizenziert | Freispiele ohne Einzahlung | 35x |
| OneCasino DE | GGL-lizenziert | Einzahlungsbonus | 35x–45x |
| Mybet | GGL-lizenziert | Kombipaket | 35x |
Diese acht Namen stehen exemplarisch für das regulierte Feld. Sie alle arbeiten mit LUGAS, alle unterliegen dem 1-Euro-Limit und alle dürfen keine Bonus-Buy-Funktionen anbieten. Wer einen Anbieter außerhalb dieser Liste prüft, sollte zuerst den Status auf der Whitelist der GGL kontrollieren.
Welche Anbieter einen 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung realistisch anbieten
Realistisch sind 30 Euro ohne Einzahlung fast nur als Freispielpaket mit nominalem Gegenwert. Ein reines Barguthaben in dieser Höhe ist auf dem deutschen Markt die Ausnahme. Wer es sieht, sollte auf Umsatzbedingung, Auszahlungsdeckel und Frist achten, bevor er sich freut.
Anbieter außerhalb der GGL-Lizenz, etwa mit Curaçao- oder Anjouan-Registrierung, werben häufiger mit hohen No-Deposit-Summen. Diese Angebote sind in Deutschland nicht zugelassen. Sie fallen unter § 4 GlüStV, und der BGH hat 2024 bestätigt, dass Verträge mit solchen Anbietern nichtig sind.
Warum hohe No-Deposit-Summen ein Warnsignal sein können
Ein Betreiber, der 30 Euro ohne Bedingungen verschenkt, muss diese Kosten über andere Spieler wieder einnehmen. Je höher die versprochene Summe, desto aggressiver fällt meist das Kleingedruckte aus. Häufig liegt der Umsatz dann bei 50x oder höher, der Deckel bei 20 Euro.
Bei nicht lizenzierten Anbietern kommt ein zweites Problem hinzu: Es gibt keine deutsche Aufsicht, keine LUGAS-Anbindung, keinen OASIS-Zugriff. Wer dort spielt, kann sich nicht über das offizielle System selbst sperren lassen. Das ist ein struktureller Nachteil, der sich nicht durch höhere Boni ausgleichen lässt.
Die Rechnung hinter den 30 Euro: Was am Ende übrig bleibt
Ein Bonus ist immer eine Erwartungswert-Rechnung. Der Betreiber kalkuliert, wie viel Umsatz ein durchschnittlicher Neukunde nach dem Bonus generiert, und legt die Bonushöhe darunter. Für den Spieler ist die entscheidende Größe der Hausvorteil der gespielten Slots.
Book of Dead läuft in zwei Varianten: 96,21 Prozent RTP und 94,25 Prozent RTP. Big Bass Bonanza liegt bei 96,71 Prozent, Sweet Bonanza bei 96,48 Prozent, Gates of Olympus bei 96,50 Prozent. Jeder Prozentpunkt weniger RTP bedeutet mehr Verlust pro umgesetztem Euro.
Rechenbeispiel: 30 Euro Bonus bei 35x Umsatz
Angenommen, der Bonus beträgt 30 Euro und die Umsatzbedingung 35x. Der umzusetzende Betrag liegt bei 1.050 Euro. Bei einem Slot mit 96,5 Prozent RTP ergibt sich ein theoretischer Verlust von 3,5 Prozent auf 1.050 Euro, also rund 36,75 Euro.
Das Bonusguthaben von 30 Euro deckt diesen Verlust nicht. Rechnerisch endet die Session im Erwartungswert bei etwa minus 6,75 Euro, gemessen am Bonuswert. Wer den Bonus als risikofrei einstuft, übersieht diesen Punkt. Risikofrei ist nur der Einsatz, nicht das Ergebnis.
Modellsession ohne Glück und mit Glück
Ohne Glück verläuft die Session monoton: 1.050 Spins zu je 1 Euro, RTP greift, das Guthaben schrumpft auf null, bevor der Umsatz vollständig erreicht ist. In diesem Fall verfällt der Bonus. Der Spieler verliert nichts Eigenes, aber auch der Bonus bringt keinen Cent.
Mit Glück trifft ein Slot eine Freispielrunde mit hohem Multiplikator. Bei Book of Dead kann eine einzelne Runde den Kontostand auf 200 Euro heben. Nach Erfüllung des Umsatzes greift dann der Auszahlungsdeckel, meist 50 bis 100 Euro. Der Rest verfällt. Kein Bug, sondern Feature.
Was der Deckel aus einem großen Gewinn macht
Ein Deckel von 100 Euro bei einem theoretischen Gewinn von 400 Euro reduziert die Auszahlung um 75 Prozent. Das ist der eigentliche Hebel im Bonusgeschäft. Anbieter mit hohem Deckel sind für Spieler attraktiver, aber auch seltener, weil sie mehr Risiko tragen.
Deshalb lohnt der Blick auf diese Zahl vor jeder Registrierung. Ein 30-Euro-Bonus mit 500-Euro-Deckel ist deutlich mehr wert als ein 50-Euro-Bonus mit 20-Euro-Deckel. Die Bonushöhe allein sagt nichts aus. Sie ist nur die halbe Information.
Verantwortungsvolles Spielen: Wo die Grenze zwischen Bonus und Risiko liegt
Ein Bonus ohne Einzahlung senkt die Einstiegshürde. Genau darin liegt sein doppeltes Wesen. Er macht das erste Spiel möglich, ohne dass eigenes Geld fließt, und er senkt die Hemmschwelle, danach echtes Geld nachzuschieben. Wer das nicht im Blick behält, verliert die Kontrolle über die eigene Spielzeit.
Das deutsche System bietet dafür konkrete Werkzeuge. Über OASIS lässt sich eine Selbstsperre eintragen, die für alle lizenzierten Anbieter gilt. Sie dauert mindestens drei Monate und wird nur auf Antrag aufgehoben. Das ist keine Formalie, sondern der wirksamste Schutz, den es gibt.
Wie LUGAS als Schutzinstrument funktioniert
LUGAS begrenzt Einzahlungen anbieterübergreifend auf 1.000 Euro pro Monat. Wer sein Limit senken will, kann das jederzeit tun. Eine Erhöhung auf bis zu 30.000 Euro ist möglich, verlangt aber einen Bonitätsnachweis und eine Wartezeit von mindestens sieben Tagen.
Diese Wartezeit ist bewusst gewählt. Sie verhindert, dass ein Spieler im Verlustrausch sein Limit nach oben schraubt. Wer nach einer Verlustserie plötzlich 10.000 Euro einzahlen will, muss eine Woche warten. In dieser Woche passiert oft die entscheidende Reflexion.
Wann ein Bonus zum Problem wird
Ein Bonus wird problematisch, wenn er als Grund dient, länger zu spielen als geplant. Die Umsatzbedingung verleitet dazu, den Bonus „freizuspielen“, obwohl das Spiel längst keinen Spaß mehr macht. Wer nur noch spielt, um eine Bedingung zu erfüllen, sollte aufhören.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung betreibt unter der Nummer 0800 1 372 700 eine kostenlose Beratungshotline. Auf check-dein-spiel.de gibt es einen Selbsttest. Beide Angebote sind anonym und unabhängig von jedem Anbieter. Sie sind der erste Schritt, wenn das Spiel kippt.
Fehler, die Spieler bei 30-Euro-Boni regelmäßig machen
Die meisten Enttäuschungen entstehen nicht durch den Bonus selbst, sondern durch falsche Erwartungen. Wer die Bedingungen kennt, erlebt weniger Überraschungen. Fünf Fehler tauchen dabei immer wieder auf.
- Umsatzbedingung wird nicht gelesen: 35x auf 30 Euro bedeutet 1.050 Euro Einsatzvolumen, nicht 30 Euro.
- Auszahlungsdeckel wird übersehen: Ein Gewinn von 400 Euro kann auf 50 Euro reduziert werden.
- Frist wird ignoriert: Viele Boni verfallen nach 7 bis 30 Tagen, oft ohne Erinnerung.
- Falsche Spiele werden genutzt: Nur bestimmte Slots zählen zu 100 Prozent für den Umsatz.
- Registrierung bei nicht lizenzierten Anbietern: Kein OASIS, kein LUGAS, kein deutscher Rechtsschutz.
Der fünfte Punkt wiegt am schwersten. Ein nicht lizenzierter Anbieter kann einen höheren Bonus bieten, aber er kann keinen Zugriff auf das deutsche Schutzsystem gewähren. Wer dort spielt, verliert die Möglichkeit, sich über OASIS sperren zu lassen, und kann im Streitfall nicht auf die deutsche Aufsicht bauen.
Warum der Blick auf die Lizenz wichtiger ist als die Bonushöhe
Die GGL führt eine Whitelist aller legalen Anbieter. Wer dort nicht steht, darf in Deutschland keine Glücksspiele anbieten. Der BGH hat 2024 bestätigt, dass Verträge mit nicht lizenzierten Anbietern nichtig sind und Rückforderungsansprüche bestehen können.
Diese Ansprüche durchzusetzen ist allerdings langwierig. Wer vorbeugt, spart sich das Verfahren. Die Lizenzprüfung dauert zwei Minuten und verhindert monatelange Auseinandersetzungen. Das ist der eigentliche Wert der Whitelist: Sie ist ein Filter, kein Gütesiegel.
Vergleich: Bargeldbonus, Freispiele und Einzahlungsbonus
Drei Bonusarten konkurrieren um dieselbe Zielgruppe. Sie unterscheiden sich in Risiko, Aufwand und realem Gegenwert. Die folgende Tabelle ordnet sie nach typischen Rahmenwerten, nicht nach konkreten Angeboten.
| Kriterium | Bargeldbonus | Freispiele | Einzahlungsbonus |
|---|---|---|---|
| Eigenes Geld nötig | Nein | Nein | Ja |
| Typischer Wert | 10–30 € | 20–50 Spins | 100 % bis 200 € |
| Umsatz | 30x–45x | 20x–40x | 35x–45x |
| Auszahlungsdeckel | 50–100 € | 50–100 € | Kein Deckel üblich |
| Frist | 7–30 Tage | 7–14 Tage | 14–30 Tage |
| Realer Gegenwert | Niedrig | Niedrig bis mittel | Mittel bis hoch |
Der Bargeldbonus hat den niedrigsten realen Gegenwert, weil der Deckel den größten Teil eines Gewinns abschneidet. Freispiele sind ähnlich, aber einfacher zu verstehen. Der Einzahlungsbonus hat den höchsten Gegenwert, verlangt aber eine echte Einzahlung und damit echtes Risiko.
Für wen sich welcher Bonus eignet
Ein 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung eignet sich für Spieler, die einen Anbieter risikofrei testen wollen. Sie lernen die Plattform, die Spiele und den Zahlungsprozess kennen, ohne eigenes Geld zu riskieren. Der reale Gewinn ist zweitrangig.
Für Spieler, die auf Auszahlung aus sind, ist der Einzahlungsbonus die bessere Wahl. Der höhere Gegenwert und der fehlende Deckel machen ihn attraktiver. Der No-Deposit-Bonus ist ein Testangebot, kein Ertragsmodell. Wer das versteht, wird selten enttäuscht.
Was hinter der Lizenzvergabe steckt: Prüfpflichten, AML und Audits
Eine GGL-Lizenz ist kein Papier. Sie ist das Ergebnis eines Verfahrens, das Anbieter zu laufenden Prüfungen verpflichtet. Wer einen Bonus ohne Einzahlung anbieten will, muss zuerst nachweisen, dass er Geldwäscheprävention, Spielerschutz und technische Sicherheit beherrscht.
Der Aufwand ist erheblich. Ein Anbieter, der in Deutschland 30 Euro verschenkt, hat zuvor sechsstellige Beträge in Compliance investiert. Das ist der Grund, warum No-Deposit-Boni im regulierten Markt seltener sind als im Graumarkt. Sie sind teuer, nicht großzügig.
Welche Prüfungen ein lizenzierter Anbieter bestehen muss
Die GGL verlangt Identitätsprüfung nach den Vorgaben des Geldwäschegesetzes. Neue Spieler müssen sich vor der ersten Auszahlung verifizieren. Bei Verdacht auf Mehrfachkonten oder Bonusmissbrauch kann der Anbieter Auszahlungen sperren, bis die Prüfung abgeschlossen ist.
Hinzu kommen technische Audits der Zufallszahlengeneratoren, regelmäßige RTP-Kontrollen und Meldepflichten bei Auffälligkeiten. Die RTP-Werte der Spiele, die auf deutschen Seiten angezeigt werden, sind Teil dieser Prüfung. Deshalb unterscheiden sie sich oft von denen auf internationalen Seiten.
Warum Anbieter Boni trotzdem anbieten
Ein No-Deposit-Bonus ist ein Akquiseinstrument. Der Anbieter kalkuliert, dass ein Teil der Spieler nach dem Bonus einzahlt und langfristig spielt. Die Kosten für den Bonus sind Marketingausgaben, nicht Spielverluste. Das ist der Kern des Geschäftsmodells.
Wer das versteht, liest die Bedingungen anders. Die 30 Euro sind eine Investition des Anbieters in einen potenziellen Kunden. Der Spieler entscheidet, ob er das Angebot annimmt. Beide Seiten kalkulieren. Nur eine Seite hat die Zahlen. Das ist der eigentliche Punkt.
Häufige Fragen zum 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung
Gibt es einen echten 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung in Deutschland?
In Deutschland ist ein reiner Bargeldbonus über 30 Euro ohne Einzahlung selten. Häufiger sind Freispielpakete mit nominalem Gegenwert von 30 Euro oder Kombinationen aus Guthaben und Freispielen. Wer das Angebot prüft, sollte immer Umsatzbedingung, Auszahlungsdeckel und Frist kontrollieren.
Wie hoch ist der reale Wert eines 30-Euro-Bonus?
Bei 35x Umsatz und 96,5 Prozent RTP liegt der theoretische Verlust bei rund 36,75 Euro auf 1.050 Euro Umsatz. Das Bonusguthaben von 30 Euro deckt diesen Verlust nicht vollständig. Der reale Erwartungswert liegt damit leicht im Minus, gemessen am Bonuswert.
Darf ich einen 30-Euro-Bonus bei einem nicht lizenzierten Anbieter nutzen?
Nein. Anbieter ohne GGL-Erlaubnis dürfen in Deutschland keine Glücksspiele anbieten. Der BGH hat 2024 bestätigt, dass Verträge mit solchen Anbietern nichtig sind. Zudem fehlt die Anbindung an LUGAS und OASIS, sodass der deutsche Spielerschutz nicht greift.
Wie lange dauert es, einen 30-Euro-Bonus freizuspielen?
Bei 1.050 Euro Umsatz und 1 Euro pro Spin sind mindestens 1.050 Spins nötig. Mit der vorgeschriebenen Fünf-Sekunden-Pause zwischen den Spins ergibt das rund 87 Minuten reine Spielzeit. Ladezeiten und Entscheidungspausen kommen hinzu.
Welche Slots zählen für den Umsatz eines 30-Euro-Bonus?
Das legt jeder Anbieter in seinen Bonusbedingungen fest. Häufig zählen nur bestimmte Slots zu 100 Prozent, andere zu 50 Prozent oder gar nicht. Klassiker wie Book of Dead, Big Bass Bonanza oder Gates of Olympus sind oft voll anrechenbar, aber das ist nicht garantiert.
Was passiert mit dem Bonus, wenn ich den Umsatz nicht schaffe?
Das Bonusguthaben verfällt. In der Regel wird zuerst das Bonusguthaben verbraucht, bevor echtes Geld zum Einsatz kommt. Wer den Umsatz nicht innerhalb der Frist erfüllt, verliert den Bonus und alle daraus erzielten Gewinne. Das ist Standard bei fast allen Anbietern.
Kann ich einen 30-Euro-Bonus mehrfach nutzen?
Nein. No-Deposit-Boni sind pro Person, Haushalt und Zahlungsmethode einmalig. Anbieter prüfen das über Identitätsdaten, IP-Adressen und Gerätefingerabdrücke. Mehrfachkonten führen zur Sperrung und zum Verlust aller Boni und Gewinne.
Wie erkenne ich einen seriösen Anbieter mit 30-Euro-Bonus?
Der Anbieter steht auf der Whitelist der GGL, arbeitet mit LUGAS und OASIS und veröffentlicht klare Bonusbedingungen. Fehlt einer dieser Punkte, ist Vorsicht angebracht. Die Lizenzprüfung dauert wenige Minuten und verhindert die meisten Probleme.
Wer sich für einen 30-Euro-Bonus ohne Einzahlung interessiert, sollte zuerst prüfen, ob der Anbieter überhaupt in Deutschland zugelassen ist. Ohne GGL-Lizenz gibt es keinen Zugriff auf LUGAS, keine OASIS-Sperre und keinen deutschen Rechtsschutz. Die Bonushöhe ist zweitrangig, die Lizenz ist entscheidend. Wer das versteht, nutzt den Bonus als Testangebot und nicht als Ertragsmodell. Genau so ist er gedacht.
Spielen ist erst ab 18 Jahren erlaubt. Die kostenlose Beratungshotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter 0800 1 372 700 erreichbar. Auf check-dein-spiel.de gibt es einen anonymen Selbsttest. Über OASIS lässt sich eine Selbstsperre eintragen, die für alle lizenzierten Anbieter in Deutschland gilt und mindestens drei Monate dauert.